Ford Mustang im Test: Cabrio vs. Fastback und Sondermodelle

Auch fast 60 Jahre nach dem ersten Mustang bleibt sich Ford treu. Während viele moderne Sportwagen auf kleinere Motoren oder Elektroantrieb setzen, hält Ford zumindest in einigen Ausführungen am klassischen Konzept fest: V8-Saugmotor, Hinterradantrieb, zwei Karosserievarianten. Allerdings ist die Auswahl groß: Fastback, Cabrio und Sonderausführungen wie Dark Horse — da kann man schnell den Überblick verlieren. Wir haben die Modelle getestet und zeigen die größten Unterschiede. Und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Markus Hoffmann | 26.03.2026 08:38
Kaufberatung

Ford Mustang 2024er Modell im Test: Überblick über die aktuelle Generation

Der Ford Mustang ging 2024 in seine bereits siebte Generation. Im Mittelpunkt steht weiterhin der 5,0-Liter-V8-Motor. Der Saugmotor wurde grundlegend überarbeitet, unter anderem kommt er jetzt mit neuer Ansaugung und zwei Drosselklappen. 


Die wichtigsten Leistungsdaten des Ford Mustang im Überblick:

  • rund 480 PS im Mustang GT
  • bis zu 486 PS im GT mit Performance-Abgasanlage
  • bis zu 500 PS in der Sonderanfertigung Dark Horse


Alternativ bietet Ford weiterhin den 2,3-Liter-EcoBoost-Vierzylinder mit rund 315 PS an. Gut zu wissen: Der elektrische Mustang Mach-E ist nicht Teil dieser Generation. Trotz des ähnlichen Namens handelt es sich hier um einen Elektro-SUV statt Sportcoupé. 


Technisch hat Ford den Mustang nur behutsam weiterentwickelt: Neu sind vor allem das volldigitale Cockpit, größere Displays sowie zusätzliche Fahrmodi und Assistenzsysteme. Unterm Strich bleibt der Mustang auch 2024 das, was er immer war: ein klassischer Sportwagen mit Fokus auf Power und Leistung.
 

Cabrio vs. Fastback: Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Technisch sind Cabrio und Fastback gleich aufgebaut. Motoren, Fahrwerk und Antrieb unterscheiden sich nicht. Die Unterschiede entstehen erst durch die Karosserie – und genau die wirkt sich im Alltag deutlich spürbar aus.

 

Design und Karosserie

Der Fastback ist das klassische Coupé. Das feste Dach sorgt für mehr Stabilität. In Tests zeigt sich das besonders bei schneller Fahrt und in Kurven: Der Wagen reagiert direkter und bleibt stabiler.


Das Cabrio kommt dagegen mit Stoffverdeck. Die Karosserie ist konstruktionsbedingt weniger steif, auch wenn Ford sie zusätzlich verstärkt hat. Auf schlechten Straßen oder in schnellen Kurven wirkt die Karosserie weniger ruhig. Das Fahrgefühl wirkt insgesamt insgesamt weniger straff als im Fastback.

 

Platzangebot und Kofferraum

Im Alltag fällt der Unterschied im Kofferraum auf. Der Fastback bietet rund 380 Liter Volumen und eine vergleichsweise gut nutzbare Öffnung. Für Reisen oder größere Einkäufe reicht das aus. Beim Cabrio beansprucht das Verdeck Platz im Heck. Das reduziert das Kofferraumvolumen deutlich. Die Öffnung ist kleiner, das Beladen unpraktischer. Größere Gepäckstücke lassen sich nur eingeschränkt unterbringen. Im Innenraum sind die Unterschiede dagegen gering. 

 


Alltagstauglichkeit

Der Fastback ist im Alltag einfacher zu nutzen. Bei Tempo bleibt es ruhiger im Innenraum, Wind- und Abrollgeräusche sind geringer. Auch bei schlechtem Wetter gibt es keine Einschränkungen. Bei geschlossenem Verdeck ist das Cabrio wenig überraschend lauter als das Coupé, insbesondere auf der Autobahn. Der Fastback fährt präziser und ist im Alltag unkomplizierter. Das Cabrio bietet dafür das von vielen Autofahrern geliebte offene Fahrerlebnis, Abstriche gibt es bei Komfort und Nutzbarkeit.

Fahrverhalten im Test: So unterschiedlich fahren sich Cabrio und Fastback

Technisch sind beide Fahrzeuge nahezu identisch gleich, im Fahrgefühl trennen sie sich deutlich. Der zentrale Punkt ist die Karosseriesteifigkeit. Der Fastback fährt durch sein festes Dach präziser, das Einlenken wirkt direkter. Der Wagen folgt sauber der Linie, auch wenn das Tempo steigt. In schnellen Kurven bleibt der Aufbau ruhig. Es gibt weniger Bewegung in der Karosserie, die Rückmeldung am Lenkrad ist klar. Das sorgt gerade bei sportlicher Fahrweise für Ruhe am Steuer.


Beim Cabrio fehlt diese feste Struktur. Auf unebenen Straßen oder bei höherem Tempo arbeitet der Aufbau stärker. Das macht sich vor allem bei schnellen Richtungswechseln bemerkbar. Das Cabrio lenkt etwas verzögert ein, wirkt insgesamt weicher abgestimmt. Es fährt sich ruhig, aber weniger präzise als der Fastback.


Hinzu kommt das Mehrgewicht. Verdeck und zusätzliche Verstärkungen bringen mehr Masse auf die Straße. Das verändert das Fahrverhalten spürbar, vor allem in Kurven und beim Beschleunigen. Unterm Strich steht: Der Fastback setzt die Leistung direkter um und bleibt auch bei höherem Tempo stabil. Das Cabrio fährt sich weicher und legt den Fokus stärker auf entspanntes Fahren.

Motoren im Mustang: EcoBoost und V8 im Vergleich

Der 2024er Mustang bietet zwei Motoren zur Auswahl – und beide sind nicht an eine bestimmte Karosserie gebunden. Sowohl Fastback als auch Cabrio sind mit dem 2,3-Liter-EcoBoost und dem 5,0-Liter-V8 erhältlich. Die leistungsstärkste Ausführung, der Dark Horse, bleibt jedoch dem Fastback vorbehalten. 


2.3 EcoBoost im Alltag

Der 2,3-Liter-EcoBoost ist die Einstiegsmotorisierung, spielt technisch aber eine eigenständige Rolle im Mustang-Portfolio. Mit rund 315 PS bietet er deutlich mehr Leistung, als die Bezeichnung vermuten lässt. Im Alltag fährt sich der Motor ausgewogen und gut kontrollierbar, das Drehmoment liegt früh an und sorgt für eine direkte Reaktion auf Befehle. 
Im Test zeigt sich der EcoBoost spürbar dynamisch, auch wenn er nicht den emotionalen Charakter des V8-Motors erreicht. Beim Verbrauch bleibt er jedoch klar im Vorteil. Realistisch liegen die Werte meist zwischen acht und zehn Litern pro 100 Kilometer, auch bei wechselnder Fahrweise bleiben sie vergleichsweise stabil.

 


5.0 V8: Leistung, Charakter und Verbrauch

Der 5,0-Liter-V8-Motor ist das stärkere Herz des Mustangs. Die Leistung liegt je nach Ausführung bei rund 480 bis 500 PS. Die Leistungsentfaltung erfolgt direkt und gleichmäßig. Besonders auffällig ist die unmittelbare Reaktion auf Gasbefehle. Dazu kommt der typische V8-Sound, der den Charakter des Fahrzeugs schon seit Jahrzehnten prägt.


Beim Verbrauch zeigt sich jedoch ein anderes Bild als beim EcoBoost. Realistisch liegt der V8 im Alltag meist im Bereich von 11 bis 13 Litern pro 100 Kilometer. Wer die Leistung voll nutzt, landet schnell bei 14 bis 16 Litern oder sogar darüber. Unter zehn Litern sind nur bei sehr zurückhaltender Fahrweise erreichbar und in der Praxis sicher die Ausnahme.

Ford Mustang Dark Horse kurz erklärt

Der Mustang Dark Horse ist die leistungsstärkste Serienversion. Auch hier bleibt die  Basis der berüchtigte 5,0-Liter-V8-Motor mit satten rund 500 PS. Wichtiger sind aber die Anpassungen im Detail: Der Dark-Horse-Mustang hat eine zusätzliche Kühlung und straffere Abstimmung. Der Unterschied zur normalen GT-Variante liegt vor allem im Fahrwerk. Der Wagen wirkt stabiler und präziser, besonders bei schneller Fahrt und in Kurven. Der Leistungsunterschied zum GT fällt dagegen eher gering aus.

Innenraum und Bedienung: digital, fahrerorientiert – mit Kompromissen

Mit der 2024er Generation stellt Ford den Innenraum neu auf. Das Cockpit ist deutlich digitaler, Anzeigen und Bedienelemente sind klar auf den Fahrer ausgerichtet.


Im Zentrum stehen zwei große Displays: ein 12,4-Zoll-Instrumentendisplay und ein 13,2-Zoll-Touchscreen. Beide sind optisch verbunden und wirken wie eine durchgehende Fläche. Der Fortschritt ist klar erkennbar, bringt aber auch Nachteile. Denn viele Funktionen wandern jetzt in den Touchscreen, teilweise auch die Klimasteuerung. Das bedeutet mehr Blick aufs Display und weniger intuitive Bedienung.


Die Oberfläche reagiert schnell, wirkt aber stellenweise überladen. Auch die Integration der Displays wirkt nicht vollständig – eher wie ein aufgesetztes Tablet. Bei Materialien legt der Mustang zu: Der Innenraum wirkt hochwertiger als bei älteren Modellen, bleibt aber teilweise von Kunststoff geprägt.
Beim Komfort zeigt sich der Mustang aber vielseitiger. Beheizte und gekühlte Sitze, optionale Recaro-Sitze und moderne Ausstattung erweitern den Innenraum deutlich. Das Platzangebot bleibt typisch Mustang: vorne ausreichend, hinten eng. Die Rückbank ist in der Praxis kaum mehr als eine Notlösung.

Preise im Überblick: Fastback, Cabrio und Dark Horse

Der Einstieg beim V8-Fastback liegt bei rund 55.000 Euro.  Angebote bewegen sich meist zwischen etwa 57.000 und 62.000 Euro. Das Cabrio ist teurer. Gut ausgestattete Fahrzeuge liegen meist zwischen rund 62.000 und knapp 70.000 Euro. Der Dark Horse liegt sogar noch darüber. Der Einstieg beginnt bei etwa 66.000 bis 68.000 Euro, gut ausgestattete Fahrzeuge kosten schnell mehr als 70.000 Euro.

Fazit: Fastback oder Cabrio – worauf es wirklich ankommt

Der Mustang bleibt auch 2024 ein klassischer Sportwagen. V8, Hinterradantrieb und klare Unterschiede zwischen den Varianten prägen das Gesamtbild.


Der Fastback fährt in Tets präziser und die logischere Wahl für regelmäßige Nutzung. Das Cabrio bietet zwar ein offenes Fahrerlebnis, verlangt aber Kompromisse bei Komfort und Nutzbarkeit. Bei den Motoren ist die Richtung eindeutig: Der EcoBoost ist die sparsamere Lösung für den Alltag. Und der V8 liefert das, wofür der Mustang seit Jahrzehnten steht und wofür ihn seine Fans lieben: Leistung, Sound und ein emotionales Fahrerlebnis. Der Dark Horse setzt dann noch einen drauf, bleibt letztlich aber eine Sonderausführung. Unterm Strich gilt: Der Mustang bleibt auch in seiner 2024er-Ausführung kein Auto für Kompromisse.

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***Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobiltreuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.